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Jahresvorschau 2021

Jahresvorschau 2021

Das museum FLUXUS+ arbeitet gemeinsam mit seinen Partner_innen intensiv daran, nach den Lockerungen der Beschränkungen des öffentlichen Lebens wieder für Sie da sein zu können. Dafür haben wir für das begonnene Jahr wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Programm entwickelt, welches das Publikum zeitgenössischer Kunst in Potsdam anspricht und natürlich für alle Interessierten offen ist.

Sebastian Heiner: C19-Days – Lichtinstallation

bis 14. Februar 2021

Der in Berlin lebende Künstler Sebastian Heiner (*1964) begann während des ersten pandemie-bedingten Lockdowns im März 2020 mit einer Reihe von Zeichnungen, die sich mit seinen, aus der Situation des öffentlichen Lebens resultierenden, Gefühlen auseinandersetzen.

Seit Mitte Januar 2021 auf der Uferseite (Café-Terrassenbereich) des museum FLUXUS+, Schiffbauergasse 4f, Potsdam, täglich in den dunklen Nachmittags-Abend-Stunden.

Ausstellungen 2021

FLUXUS – Kriegskinder
Künstler der Sammlung - Sonderthema im museum FLUXUS+

verlängert bis 30. Juni 2021


FLUXUS – Kriegskinder nimmt biografische Aspekte ausgewählter Künstler_innen der Sammlung des museum FLUXUS+ zum Anlass, individuelle Werkentwicklungen zu untersuchen. Keine andere Generation von Künstler_innen ist so sehr von den Geschehnissen des 2. Weltkrieges geprägt, wie jene, die in den 1960er Jahren weltweit zu den Erben der beteiligten Kriegsparteien gehörten. Krieg, Gewalt und Flucht gehören ebenso zu den Erfahrungen, wie die Hoffnung auf Heilung der Traumata und das Bestreben danach, eine gerechtere Welt kreativ zu gestalten.

Künstler_innen:
Mary Bauermeister, Josef Beuys, Bazon Brock, George Maciunas, Yoko Ono, Dieter Roth, Tomas Schmit, Wolf Vostell, Emmett Williams ua.

Lutz Friedel: Grafik/Malerei
Übersicht und Neuerwerbungen der Sammlung

seit 21. November 2020 (ab Wiedereröffnung)

Das museum FLUXUS+ präsentiert bislang nicht gezeigte Arbeiten des im Land Brandenburg lebenden Künstlers Lutz Friedel. Der Maler, Grafiker und Bildhauer wurde 1948 in Leipzig geboren. Mitte der 1980er Jahre reiste er aus der DDR aus. Nach Stationen in Dresden, Leipzig, Frankfurt a.M. und Berlin hat Friedel sein Atelier heute im Havelland.

 

museumFLUXUS+studis 2021

22. Mai - 13. Juni 2021 im atrium

Das museum FLUXUS+ lädt am 21. Mai 2021 im Rahmen des Studierendenwettbewerbes museumFLUXUS+studis herzlich zur Vernissage der Gemeinschaftsausstellung von acht Studierenden der Fachhochschulen und Universitäten Berlins und Brandenburgs ein. Die Arbeiten zeigen ein breites Spektrum künstlerischen Ausdrucks.
Bewerbungszeitraum: 01. - 31. März 2021
Vernissage 21. Mai 2021, 19:00 Uhr

 

OST/WEST - Alternativen:
Joseph Beuys und die Performance- und Mail Art Szene in der DDR

11. September – 3. Oktober 2021 im atrium

Birger Jesch, Oskar Manigk, Robert Rehfeldt, Ruth Wolf-Rehfeldt, Erhard Monden, Autoperforationsartisten, Gruppe 37,2 (Hartwig Ebersbach, Hans-Joachim Schulze u.a.)

Das 100ste Geburtsjahr von Joseph Beuys nimmt das museum FLUXUS+ in Zusammen-arbeit mit dem Künstler/Verleger Lutz Wohlrab (Mail Art-Archiv) zum Anlass, die Antworten der Mail Art- und Performance-Szene der DDR auf seine Kunst zum Thema zu machen. Jenseits einer Nachahmung der Konzepte westlicher Aktionskunst, entwickelte sich auch auf dieser Seite des eisernen Vorhanges eine eigenständige, in Idealen und Formen autonome Kunst. Während Positionen der Fluxusbewegung in den westlichen Kunstbetrieb integriert wurden, blieben alternative Positionen im System der DDR, und bis heute, einem breiten Publikum eher unbekannt

 

Shelley Sacks: FRAMETALKS

9. bis 28. Oktober 2021 im atrium

Im Konzept der Sozialen Plastik des Fluxus-Künstlers Joseph Beuys wird in dieser Ausstellung der “Soziale Honig” “geschleudert”. Bezug nehmend auf Shelley Sacks FRAMETALKS-POTSDAM, die im Sommer diesen Jahres in Zusammenarbeit mit dem Team der Künstlerin und Akteuren der Potsdamer Zivilgesellschaft durchgeführt wurden, werden die Beiträge der Potsdamer_innen zu ihren Vorstellungen über eine nachhaltige und gerechte Gesellschaft auf der Welt vorgestellt. Das Projekt wird im Laufe der Ausstellung um Beiträge der Besucher_innen erweitert. Als Bühne dient ein beweglicher Hirschhautrahmen.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung", dem Deutschen Museumsbund und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam (MBS).

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