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Symposium

Vorschau

Eine Kooperation des museum FLUXUS+/Potsdam mit dem Kunsthaus Dahlem/Berlin

Kosmos Atelier – Sammlerinnen und Sammler erinnern sich an Wolf Vostells Zeit im Dahlemer Atelier

Donnerstag, den 13. Oktober 2022 im Kunsthaus Dahlem
um 18:00 Uhr, Käuzchensteig 8, 14195 Berlin             

Am Vorabend des 90. Geburtstages von Wolf Vostell lädt das Kunsthaus Dahlem zu einem Gesprächsabend ein. Bei Wein und Brezeln erzählen Sammlerinnen und Sammler von ihren Eindrücken und Erinnerungen an das Atelier des Künstlers und lassen eintreten in den Kos­mos Vostell.

Weitere Informationen zur Veranstaltung im Kunsthaus Dahlem finden Sie unter: www.kunsthaus-dahlem.de

 

Public/Private – Private/Public - Kunst zwischen Privatheit und Öffentlichkeit. Das Jubiläumssymposium zum 60. Jahrestag der Fluxusbewegung.

Freitag, den 14. Oktober 2022 im atrium des museum FLUXUS+ und im livestream, 15:00 – 21:00 Uhr, Schiffbauergasse 4f, 14467 Potsdam

Das Jahr 2022 wartet für das museum FLUXUS+ mit einer ganzen Reihe von Anlässen auf, die Hintergründe seiner Ausrichtung zu beleuchten und ihre Ak­tualität hervorzuheben. Zum 90. Geburtstag des Fluxus-Mitbegründers Wolf Vostell, dem 60. Jahrestag der Gründung der Fluxusbewegung im Jahre 1962 in Wiesbaden und dem 35. Jubiläum des Berliner Skulpturenboulevards veran­staltet das museum FLUXUS+ daher ein Symposium, bestehend aus Vorträgen und Diskussionen, begleitend zum Ausstellungsprogramm und als Vorschau auf das kommende Jahr. Die beiden, parallel laufenden Ausstellungen, Concrete Cadillacs – Wolf Vostells Anti-Denkmal der Konsumgesellschaft und Costantino Ciervos‘: Touchable/Untouchable (Use the Send Protest App!) liefern das Aus­gangsmaterial, um über das aktuelle Thema „Kunst zwischen Privatheit und Öffentlichkeit“ zu sprechen. Die Frage wird sein, wie sich im Zuge des Struktur­wandels der Öffentlichkeit seit den Bürgerprotesten gegen Wolf Vostells Auto­skulptur in Berlin bis zum digital gestützten Protestarchiv Costantino Ciervos, das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit verschoben hat. Wer beteiligt sich am Diskurs? Wie verändern sich die Diskussionen? Werden (in) der Kunst neue Grenzen gezogen, was noch privat ist und was schon öffentlich? Gibt es so et­was wie Privatheit in der Kunst, und wenn ja, wo und wie spielt sie eine Rolle? Diese und weitere Fragen werden gemeinsam mit den Gästen diskutiert. Vor­träge und Gespräche laden das Publikum zur Beteiligung ein.

Es sprechen: Costantino Ciervo, Hanno Hochmuth, Andreas Gebhard, Eckhart Gillen, Dorothea Schöne, Aureliana Sorrento, Barbara Straka, Andreas Wassermann. Moderation: Philipp John

Programm

15:15 Begrüßung und Vorstellung der Gäste Dr. Philipp John, Kurator museum FLUXUS+

15:25 Dr. Eckhart Gillen
„Zuviel Blut auf den Bildern…" (Wolf Vostell an Boris Lurie 1977) - Der Briefwechsel zwischen Boris Lurie und Wolf Vostell 1964 bis 1998

Der langjährige Briefwechsel mit dem jüdischen, aus Litauen stammenden Künst­ler und Holocaust­überlebenden Boris Lurie gibt Einblicke in Vostells Selbstver­ständnis als Künstler der deutschen Nachkriegsgeneration. Der Kunsthistoriker Eckhart Gillen spricht über den kürzlich wiederentdeckten Briefwechsel Vostells mit Boris Lurie, dem Begründer der NO!-Art-Bewegung in New York. Diese Verbindung wurde im Januar 2022 erstmals in der Ausstellung „Boris Lurie & Wolf Vostell – Kunst nach Auschwitz“ im Kunst­museum in Den Haag der Öffent­lichkeit präsentiert. Können die Beobachtungen des Zeitgeschehens und die Äußerungen des Künstlers dazu in der Rückschau Aufschluss über den Blick des Künstlers auf das Verhältnis von Kunst und Öffentlichkeit geben?

16:05 Barbara Straka
Die Berliner Mobilmachung - Die Geburt des Wutbürgertums aus dem Geist der Empörungsgesellschaft

Entgleisungen demokratischer Öffentlichkeit anlässlich des Berliner Skulpturenboulevards 1987

Vor 35 Jahren erregte Wolf Vostells ‚Ereignisplastik‘ Zwei Beton-Cadillacs in Form der nackten Maja (1987) als Beitrag zum Berliner Skulpturenboulevard öffentliches Aufsehen. Als End- und Höhepunkt der Flaniermeile Kurfürstendamm platzierte er zur 750-Jahrfeier der Stadt – als einer von acht ausgewählten, inter­national renommierten Künstler_innen - sein Anti-Denkmal der Konsumgesell­schaft mitten auf dem Rathenauplatz. Noch im Auf­bau wurde das Werk zum Stein des Anstoßes und Auslöser ungeahnt heftiger Proteste, die von antisemiti­schen Beschimpfungen, anonymen Briefen, Demonstrationen und Gegen-Skulp­turen bis zu Mord- und Bombendrohungen gegen Künstler und Veranstalter reichten. Boulevardpresse und öffentlich-rechtliche Medien machten sich zum Sprachrohr der Wutbürger, einer damals noch neuen Spezies der Empörungsge­sellschaft. Unterstützt durch den sich vom Projekt distanzierenden Regierenden Bürgermeister, trugen sie zur Eskalation bei. Die Referentin, von 1985 bis 1987 Kuratorin des Skulpturenboulevards beim Neuen Berliner Kunstverein im Auftrag des Berliner Kultursenats, vergleicht die Ereignisse um das Kunstprojekt mit einer ‚Mobilmachung‘, die antikünstlerische und neonazistische Kräfte auf den Plan rief und zu einer Entgleisung demokratischer Öffentlichkeit führte, deren Vehemenz heute kaum noch vorstellbar ist.

16:45 Kaffepause

17:00  Richard Rabensaat (Screening)

Der Journalist und Filmemacher Richard Rabensaat zeigt bisher nicht veröffentlichte Ausschnitte aus seinem Dokumentarfilm zum Berliner Skulpturenboulevard.

17:30 Dr. Hanno Hochmuth

Cadillacs auf dem Ku’damm. Kunst als Gegenöffentlichkeit und Gegenerzählung zur 750-Jahr-Feier in West-Berlin

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Vorgeschichte und Bedingungen für die 750-Jahr-Feierlichkeiten im West-Berlin der 1980er Jahre. Die Spaltung der Berliner Öffentlichkeit war im Zuge der Diskussion um die Art der Begehung des Jubiläums zutage getreten. Traditionalisten positionierten sich gegen eine linke Kulturszene - die Sympathien und Antipathien für Konzepte wie den geplanten Skulpturenboulevard auf dem Kurfürsten­damm waren für die Verantwortlichen der Stadt schwer auszutarieren. Leitlinien waren eine Abgrenzung gegen den historistischen Charakter der Planungen im Ostteil der Stadt und noch vielmehr die Abgrenzung gegen die Feierlichkeiten zum 700. Jubiläum während der nationalsozialistischen Herrschaft 1937. Ziel war daher eine Darstellung der Rolle einer weltoffenen und weltgewandten Stadt, die West-Berlin trotz der isolierten Lage im Gebiet der DDR einzunehmen glaubte. Die aufgeheizten Debatten um besonders jene politisierenden Kunstwerke Olaf Metzels und Wolf Vostells, die noch vor der Fertigstellung des Gesamtprojektes – mehr oder weniger bewusst – polarisier­ten, sind vor diesem Hintergrund zu betrachten.

18:10 Dr. Dorothea Schöne
Wider den „verschleissfaktoren in ihren wahrnehmungen“ - Wolf Vostells Auseinandersetzung mit Massenmedialisierung und Geschichtsaufarbeitung.

Im Juli 1996 definierte Wolf Vostell anläßlich einer Ausstellung in Berlin die »Lieblingsobjekte der Gesellschaft am Ende des XX. Jahrhunderts« als »TV, Automobil, Flugzeug und Musik«, die »interkommunikativ vereint« seinen Fluxus-Stil ergäben und »alles mit allem« konfrontiert »die Frage nach dem ›warum‹ oder ›warum nicht‹ existentiell an den Betrachter« weiterreichten. Die Verwen­dung dieser Lieblingsobjekte sind in der Kunstkritik und Forschung zum Œuvre des Künstlers wiederholt als Ausdrucksmittel des Protests gegen gesellschaft­liche Gleichgültigkeit, als Kapitalismus- und Konsumkritik oder schlicht als äs­thetische Störfaktoren im urbanen Umfeld benannt und kontextualisiert worden. Immer wieder nutzte Vostell sie als Motive, als Material und Form seiner Kunst­objekte, Environments, Performances und Happenings – insbesondere als Trägermaterial seine beständigen Auseinandersetzung mit der jüngste deutschen Geschichte. Diesem Zusammenwirken von Materialität und (politisch-historischem) Bildthema widmet sich der Vortrag.

18:50 Pause 

2. Teil:

19:30 Kunst und Öffentlichkeit im digitalen Wandel der Gesellschaft

Das museum FLUXUS+ steht immer auch für die Frage der veränderten Wahrnehmung von Kunst und Öffentlichkeit in der Folge von Fluxus. Zu dieser Frage leistet die Aus­stellung Touchable/Untouchable (Use the Send Protest! app) des Berliner Künstlers Costantino Ciervo einen aktuellen Beitrag. Grundlage der präsentierten Arbeit sind die Posts von Usern seiner App für die Archivierung weltweiter Proteste und Missstände. Zentrale Anliegen der Fluxusbewegung, wie Humanismus, Beteiligung, Menschenrechte, Demokratie und kritisches Denken überführt Ciervo mit den Mitteln der neuesten Medien in das 21. Jahrhundert. In Form eines Podiumsgespräches mit dem Kurator Philipp John, den beiden Jornalist_innen Aureliana Sorrento und Andreas Wassermann und Andreas Gebhard, dem Geschäftsführer der führenden Konferenz zur Entwicklung der digitalen Gesellschaft und natürlich dem Publikum werden Fragen der Rolle der Kunst in und für die Öffentlichkeit erörtert und aktuellste Phänomene in die Überlegungen mit einbezogen.

 

Zu den Gästen:

Costantino Ciervo
geb. 1961 in Neapel (Italien), lebt und arbeitet in Berlin. Pionier der interaktiven Video­skulptur. Studium der Ökonomie und Politikwissenschaften, Philosophie und Kunstge­schichte in Neapel und Berlin. Teilnahme a.d. Biennale von Venedig (1993). Nominierung 11. Marler Videokunstpreis (2004) und für den Käthe-Kollwitz-Preis der AdK (2006). Mitglied des Deutschen Künstlerbundes (seit 2009). Stipendiat der Hans and Charlotte Krull Stiftung (2012).

Dr. Hanno Hochmuth

geb. 1977, ist wissenschaftlicher Referent am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische For­schung Potsdam (ZZF) und Lehrbeauftragter für Public History an der Freien Universität Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören u. a. die Zeitgeschichte Berlins und Public History. Publikationen: Public Historians. Zeithistorische Interventionen nach 1945, Göttingen 2021 (hrsg. Mit Frank Bösch, Stefanie Eisenhuth und Irmgard Zündorf); Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik, Göttingen 2020.

Andreas Gebhard

Geboren 1975 in Köln. Seit 2001 in Berlin. Von 1999 bis 2000 Bundessprecher der Grünen Jugend und Mitgründer und Geschäftsführer mehrerer Unternehmen, wie der newthinking communications GmbH und der re:publica GmbH. Speziali­siert auf Eventor­ganisation, Open Source und Beratung. Gründer, Geschäftsfüh­rer, Unternehmensent­wickler und Neu-Denker. Sieht sich dem Ziel einer eman­zipierten und freien Wissensgesellschaft nachhaltig verpflichtet.

Dr. Eckhart Gillen

* 1947. Kunstwissenschaftler und Kurator. Er lebt und arbeitet in Berlin an der

Er­­forschung der Nachkriegskunst im geteilten Deutschland. Und ist Organisator und Herausgeber zahlreicher Publikationen und Ausstellungen zu Boris Lurie, der

NO!Art-Gruppe und Wolf Vostell. Gillen interessiert unter anderem die Analyse der unterschied­lichen Systeme und der daraus resultierenden Ausprägungen in OST und WEST immer im Bezug zur spezifischen deutschen Erfahrung des 2. Weltkrieges. Er kuratierte Aus­stellungen, wie „Deutschlandbilder“ (1997/8) und „Kunst und kalter Krieg“ (2009) und publizierte zahlreiche Bücher, wie „Feindliche Brüder? Der kalte Krieg und die deutsche Kunst. 1945 – 1990.“ (2009).

Richard Rabensaat

Freier Künstler und Journalist; 1990 abgeschlossenes geisteswissenschaftliches Studium an der Universität Osnabrück; 1992 Wechsel nach  Berlin, dort 2. Staatsexamen 1994; 1994 bis 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter; 1999 – 2002 Bezirksjournal, Berliner Morgenpost, Freier Mitarbeiter; seit 2000 journalistische Arbeit für verschiedene Magazine und Zeitungen (Zitty, die Welt, Potsdamer Neueste Nachrichten, Tagesspiegel, u.a.); Seminartätigkeit für den Berufsver­band Bildender Künstler Berlin, seit 2001 Teilnahme und Organisation von Ausstellungsprojekten mit Installation - Malerei und Performance , 2000 Gründungsmitglied Künstlergruppe Zarge.

Dr. Dorothea Schöne

studierte Kunstgeschichte und Politikwissenschaft in Tübingen und Leipzig. Forschungsaufenthalt und kuratorische Assistenz Los Angeles County Museum of Art (LACMA) (2005). Promotion zu „Freie Künstler in einer freien Stadt. Die amerikanische Förderung der Berliner Nachkriegsmoderne“ (2015). Publikationen zu Nachkriegskunst, Kunstprovenienz, Museums- und Ausstellungsgeschichte nach 1945 sowie zu zeitgenössischen deutschen und arabischen Künstler_innen. Seit Februar 2014 ist sie Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Kunsthauses Dahlem.

Aureliana Sorrento

In der Nähe von Messina geboren. Studierte moderne Sprachen und Literaturen in Rom und zog während des Studiums nach Deutschland. In Hannover wurde sie Dipl.-Kultur­journalistin und arbeitete als solche in Berlin. In Folge einer Mafia-Reportage beschäf­tigte sie sich immer häufiger mit Themen ihres Heimatlandes – dort, wo der Bel Paese weniger schön ist. Sie lebt zwischen den Welten und ist vor allem als Feature-Autorin für den deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig. Ihr Themenspektrum reicht von Zeitgeschichte und Politik, Mafia und Staatsverbrechen bis zur Kunst und Literatur.

Barbra Straka

freiberufliche und institutionelle Berufspraxis als Kuratorin, Kunstvermittlerin und Autorin für zeitgenössische Kunst seit 1980; zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge zur Kunst nach 1945; langjährige Erfahrungen im freiberuflichen und institutionellen Kunst-, Wissenschafts- und Verwaltungsmanagement (1980-2019); fundierte Kenntnisse und Kompetenzen in Kunstwissenschaft und Praxis; Lehrerfahrungen (UdK Berlin, FH Potsdam, HBK Braunschweig).

Andreas Wassermann

Andreas Wassermann, Jahrgang 1962 Journalist seit 33 Jahren, davon 26 Jahre beim Nachrichtenmagazin Der Spiegel, diverse investigative Recherchen .- Mitautor historischer, kulturhistorischer  und gesellschaftspolitischer Sachbücher, Träger des deutschen Reporterpreises.

 

Die Anmeldung zur Teilnahme wird erbeten!

 

Konzeption: Dr. Philipp John und Dr. Dorothea Schöne

Einladung zum Symposium

 

Das Projekt wird gefördert durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien.

Gefördert von:

Rückblick

 

Das Symposium wurde als Livestream aufgezeichnet und ist auf dem YouTube-Kanal des Museums abrufbar.

Vorträge und Gespräche von und mit:
Mary Bauermeister, Bazon Brock, Eckhart Gillen, Shelley Sacks, Barbara Straka

Mittwoch, den 3. November 2021 von 14:00 – 19:00 Uhr im atrium des museum FLUXUS+

Als Höhepunkt der Ausstellung „FLUXUS – Kriegskinder“ begab sich das Museum mit der Veranstaltung 'FLUXUS – Generationen' auf die Suche nach einer Kontinuität zwischen den historisch gewordenen Neo-Avantgarden der 1960er Jahre und aktuellen Formaten der Kunst und deren Vermittlung. Dazu lud das museum FLUXUS+ mit Mary Bauermeister und Bazon Brock zwei Vertreter_innen der direkten künstlerischen Antwort auf den Krieg und die Nachkriegsgesellschaft ein, welche im unmittelbaren Umfeld von Fluxus aktiv waren und heute noch als 'Kriegskinder' und Zeitzeugen zur Verfügung stehen. Als Vertreterin einer, in der Tradition des Fluxus stehenden, aktuellen Kunst, steht die südafrikanisch/britische Künstlerin Shelley Sacks mit ihrem Werk, das sie unter anderem in vielen Jahren der Zusammenarbeit mit Joseph Beuys entwickelte.

In ihren Beiträgen erörterten die beiden ersten Künstler_innen ihren Ansatz, mit den Erfahrungen aus dem Krieg umzugehen, sowie daraus künstlerische Entscheidungen abzuleiten. Shelley Sacks berichtete über ihr künstlerisches Projekt 'Kassel-21 Social Sculpture Lab' in der documenta-Stadt Kassel, für welches parallel ein Projekt in Potsdam durchgeführt wurde. In der anschließenden Diskussion ging darum, Merkmalen der Kunst nachzuspüren, welche in heutige Strategien der Kunst übertragen wurden.

 

Programm

14:00 Uhr     Begrüßung und Grußwort Frau Dr. Seemann (Leitung Kultur und Museen der Stadt Potsdam)

14:25 Uhr     Mary Bauermeister: Kindheitserinnerungen

14:55 Uhr     Bazon Brock: Tausende gleicher Kriegskinderschicksale bewahrten den einzelnen Jungen vor                       zerstörerischer Traumatisierung

 15:25 Uhr     Shelley Sacks: A Landing Strip for Souls / Frametalks-Potsdam 

16:00 Uhr     Kaffeepause         

16:30 Uhr     Vorstellung weiterer Podiumsgäste: Eckhardt Gillen, Barbara Straka

16:50 Uhr     Fragerunde

17:50 Uhr     Diskussion

19:00 Uhr     SCHLUSS

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