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Aktuelle Ausstellung

Lutz Friedel - Neueinrichtung der Präsentation

Lutz Friedel, Adler © VG Bild Kunst, 2020

ab Samstag, den 21. November 2020

Das museum FLUXUS+ präsentiert bislang nicht gezeigte Arbeiten des im Land Brandenburg lebenden Künstlers Lutz Friedel. Der Maler, Grafiker und Bildhauer wurde 1948 in Leipzig geboren. Mitte der 1980er Jahre reiste er aus der DDR aus. Nach Stationen in Dresden, Leipzig, Frankfurt a.M. und Berlin hat Friedel sein Atelier heute im Havelland. Das Spektrum reicht von Landschaftsstudien über Stillleben bis hin zu Porträts, über seine gesamten Schaffensphasen.

Die neue Präsentation wird ohne Eröffnungsfeier dem Publikum ab dem 21. November offen stehen, sobald der Museumsbesuch in Brandenburg wieder möglich ist.

Pressemitteilung vom 18.11.2020 - LUTZ FRIEDEL - Neueinrichtung der Präsentation

FLUXUS - Kriegskinder

Soldier (1966, 1983), Emmett Williams

Die Ausstellung nimmt biografische Aspekte ausgewählter Künstler_innen der Sammlung als Ausgangspunkt, um ihre individuellen Werkentwicklungen aufzu­zeigen. Exemplarisch werden Arbeiten aus der Fluxus-Bewegung in Beziehung zueinander gesetzt. Die spezifischen Strategien werden aufgezeigt, welche die Künstler in der Folge von Krisenerfahrungen entwickelt haben, um Denkanstöße für soziale, moralische und politische Themen weiter zu geben. Humor, Flüchtigkeit und Ironie kommen hierbei ebenso zum Tragen, wie Bezüge in die Kunstgeschichte.

Weitere Informationen finden Sie unter Sonderthema im museum

FLUXUS - reloaded: neue Perspektiven in der Dauerausstellung

© museum FLUXUS+, VG Bild-Kunst, 2020

Präsentation der Neuhängung

Um neue Perspektiven auf die Fluxus-Bewegung zu gewinnen, zeigt das museum FLUXUS+ nach der coronabedingten Schließung eine Umhängung seiner Werke. Der Fokus liegt dabei auf einzelnen Künstler_innen: Als Fluxus-Förderin bot Mary Bauermeister in den späten 1950er Jahren in ihrem Kölner Atelier zahlreichen Fluxus-Künstlern bereits in jungen Jahren eine Bühne. Daraus entstanden künstlerische Kooperationen und Kontakte. Als Künstlerin hatte sie selbst großen Erfolg, in einer Zeit, in der dies für Frauen nicht selbstverständlich war. Die Schau zeigt eine Auswahl ihrer Werke unterschiedlichster Medien und Techniken. Der Koreaner Nam June Paik trat in Mary Bauermeisters Atelier mit seinen Performances auf. Der ausgebildete Komponist wurde für seine Pionierarbeit auf dem Gebiet der Videokunst und als Fluxus-Künstler bekannt. Ben Patterson, ebenso Fluxus-Künstler der ersten Stunde, war wie Paik klassisch ausgebildeter Musiker. Er machte sich Gedanken über visuelle Partituren und prägte den Begriff der „Neuen Musik“ sowohl in Europa, als auch in seiner Heimat, den USA. Der US-Amerikaner Emmett Williams kam bereits kurz nach dem 2. Weltkrieg als Soldat nach Europa. Er prägte die Fluxus-Kunst von der literarischen Seite her und lebte bis zu seinem Tod mit seiner Frau Ann Noël in Berlin. Seine typografischen Bilder sind ebenso bekannt wie seine „little men“, die als lustige Zeichen durch die Welt toben. Wolf Vostell ist in der Sammlung des Museums prominent vertreten. Die Präsentation reicht von konzeptuellen Arbeiten der 1960er Jahre über Dokumentationen seiner Happenings, bis hin zu Skulptur und Malerei der 1990er Jahre. Die Besucher_innen sind dazu eingeladen, einen Überblick über die Sammlungsbestände zu bekommen und eine spannende Avantgardebewegung kennen zu lernen.

Pressemitteilung vom 25.05.2020 - FLUXUS – reloaded: neue Perspektiven in der Dauerausstellung

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