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Aktuelle Ausstellung

Lutz Friedel - Grafik/Malerei

Lutz Friedel, Adler © VG Bild Kunst, 2020

Übersicht und Neuerwerbungen der Sammlung

seit 21. November 2020 (ab Wiedereröffnung)
Das museum FLUXUS+ präsentiert bislang nicht gezeigte Arbeiten des im Land Brandenburg lebenden Künstlers Lutz Friedel. Der Maler, Grafiker und Bildhauer wurde 1948 in Leipzig geboren. Mitte der 1980er Jahre reiste er aus der DDR aus. Nach Stationen in Dresden, Leipzig, Frankfurt a.M. und Berlin hat Friedel sein Atelier heute im Havelland.

Nachdem in den vergangenen 12 Jahren einzelne Werkgruppen des Künstlers im museum FLUXUS+ gezeigt wurden, bietet die aktuelle Präsentation einen Querschnitt aus 40 Jahren künstlerischer Produktion. Dadurch bekommt der/die Besucher_in einen Überblick über die Entwicklung der verschiedensten künstlerischen Techniken und Kernthemen, denen sich Friedel in seinem Werk widmet. Eine Auswahl aus den meist mit heiteren Illustrationen versehenen Grüssen an den Sammler Heinrich Liman dokumentiert deren freundschaftliche Beziehung. Das Themenspektrum reicht von Landschaftsstudien über Stillleben bis hin zu Porträts des klassisch ausgebildeten Malers. So befinden sich im ersten Teil des Ausstellungsbereiches Landschaften und Genrebilder, die in den Jahren vor der Maueröffnung das Spannungsfeld zwischen Figürlichkeit und Abstraktion, aber auch zwischen dem Maler, dem Grafiker und Bildhauer Friedel deutlich werden lassen.

Die Umgestaltung der Dauerausstellung bietet Anlass, das museum FLUXUS+ von einer sehr privaten Seite her kennen zu lernen. Den Gründer und Sammler des Museums verbindet eine langjährige Freundschaft zum Künstler, was sich in der Zusammenstellung der Werke widerspiegelt.

Pressemitteilung vom 18.11.2020 - Lutz Friedel - Grafik/Malerei

FLUXUS - Kriegskinder verlängert bis 30. Juni 2021

Soldier (1966, 1983), Emmett Williams

Künstler der Sammlung - Sonderthema im museum FLUXUS+

FLUXUS – Kriegskinder nimmt biografische Aspekte ausgewählter Künstler_innen der Sammlung des museum FLUXUS+ zum Anlass, individuelle Werkentwicklungen zu untersuchen. Keine andere Generation von Künstler_innen ist so sehr von den Geschehnissen des 2. Weltkrieges geprägt, wie jene, die in den 1960er Jahren weltweit zu den Erben der beteiligten Kriegsparteien gehörten. Krieg, Gewalt und Flucht gehören ebenso zu den Erfahrungen, wie die Hoffnung auf Heilung der Traumata und das Bestreben danach, eine gerechtere Welt kreativ zu gestalten.

Künstler_innen:
Mary Bauermeister, Josef Beuys, Bazon Brock, George Maciunas, Yoko Ono, Dieter Roth, Tomas Schmit, Wolf Vostell, Emmett Williams ua.

Weitere Informationen finden Sie unter Sonderthema im museum

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