Ausstellung "Nie wieder störungsfrei!" im Ludwig Forum, Aachen

25.08.2011 10:08

Am 21.10.2011 wird die große Ausstellung „Nie wieder störungsfrei! Aachen Avantgarde seit 1964“ eröffnet. Bis zum Februar 2012 zeigt sie die Etappen, in denen von Aachen aus maßgebliche Impulse für die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst gesetzt wurden. „Nie wieder störungsfrei!“ führt von den wegweisenden Fluxus-Ereignissen an der Aachener Hochschule und dem „Zentrum für aktuelle Kunst - Gegenverkehr“, über den ersten Auftritt der Sammlung Ludwig im Suermondt-Museum im Jahr 1968 bis zur Gründung der „Neuen Galerie“ 1970. 

Junge, experimentierfreudige Studenten an der Technischen Hochschule Aachen, allen voran der damalige ASTA-Kulturreferent Valdis Abolins, interessierten sich für eine aktive, gattungsübergreifende und gesellschaftliche Prozesse mitbestimmende Kunst und holten internationale Fluxuskünstler wie Joseph Beuys, Wolf Vostell und Nam June Paik nach Aachen. Auftakt war das legendäre „Festival der Neuen Kunst 20. Juli 1964“ im Audimax. Ein Jahr später eröffneten Studenten der Architekturfakultät die „Galerie Aachen“ und schufen damit einen Aktionsort für experimentelle Künste. Hier traten neben den Protagonisten der Düsseldorf-Kölner Szene wie Jörg Immendorff und Franz Erhard Walther auch amerikanische, englische, dänische, spanische und italienische Fluxuskünstler auf.

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