Otto Hamborg spielt wieder im museum FLUXUS+ am 24.04.2010 ab 19:30
Otto Hamborgs Connexion Project ist anlässlich des 2jährigen Geburtstages des Museums zu Gast....
Neuer Blog von Sebastian Heiner
Seit Februar 2010 ist Sebastian Heiner wieder in China. Nachdem er sein Pekinger Atelier...
FLUXUS+Teatime
Café im museum FLUXUS+ Klavier-Livemusik Termine:
Der Eintritt zur Veranstaltung ist...
2 Jahre museum FLUXUS+
Samstag, 24. April 2010 in Potsdam, Schiffbauergasse 4f
Sonderveranstaltung im museum FLUXUS+
Im April 2008 wurde das museum FLUXUS+ in der Schiffbauergasse eröffnet. Das Museum ist seitdem aus der Museenlandschaft der Region Berlin-Potsdam nicht mehr wegzudenken!
Liebe Freunde des museum FLUXUS+
Wir feiern unser zweijähriges Bestehen!
Feiern Sie mit… Wir haben viel für Sie vorbereitet!
- Start um 18.00 Uhr mit Empfang und Willkommens-Plus
- Viele, neue Exponate in der Dauerausstellung
- Führungen durchs Museum um 18.30 Uhr,
- 19.30 Uhr offizielle Begrüßung und Start der Fluxus+Livemusik
- „Otto Hamborgs Connexion Projekt“ spielt Jazz und Rock´n´Roll bis 23.30 Uhr
- museumsshop zeigt neue Design-Accessoires und Kollektionen
- im café gibt es Erfrischendes und Leckeres, Spezialitäten und Snacks zur Stärkung,
- Vor der Tür wird gegrillt
- Im atrium ist die Sonderausstellung PARALLELWELTEN zu sehen. Plastiken, Papier, Linie und Licht von Rapunzel Bräutigam und die.puntigam verwandeln den Ausstellungsraum in ein begehbares Kunstwerk.
- Im filmraum läuft die Dokumentation der Performance FLUX-FOLK
- und ein Detektivspiel wartet auf alle museums-kids.
Die "Little Men" von Emmett Williams feiern natürlich auch mit!
Eintritt: Das FLUXUS+Event-TICKET für diesen Abend
für 12,- Euro bzw ermäßigt 8,- Euro
kann vorbestellt werden (0331 60 10 89 0 / info@fluxus-plus.de)
oder direkt an der Abendkasse erworben werden.
Im Eintritt enthalten sind die Abendverstaltung, der Besuch der Dauerausstellung einschließlich Museumsführung.
Fluxus
Fluxus ist eine internationale Kunstbewegung, die sich um 1960 in New York und Tokio sowie in den europäischen Städten Wiesbaden, Wuppertal, Kopenhagen, Paris, Düsseldorf, Amsterdam, Den Haag, London und Nizza formiert.
Als Initiator gilt George Maciunas (1931-1978), amerikanischer Künstler mit litauischer Abstammung. Er ist es, der den Begriff Fluxus prägt. Zunächst vorgesehen als Titel für eine von ihm konzipierte Kunstzeitschrift, etabliert sich der Begriff als Bezeichnung für die von ihm weltweit initiierten Konzerte, Festivals, Publikationen und Multiples. Übersetzt heißt das lateinische Wort "fließend". In diesem Sinne bezeichnet die Kunstrichtung einen fließenden Übergang von Kunst und Leben, gleichzeitig weist sie auf die Vergänglichkeit aller Dinge hin.
Die Künstler, die im Laufe der Jahre im Fluxus-Kontext auftreten, vereint die Vorgehensweise, im Grenzbereich der Gattungen Musik, bildende Kunst, Literatur und Theater zu agieren. Meist geschieht dies in einer Aktionsform, die ganz bewusst Geschehnisse aus unterschiedlichen Lebensbereichen kompositorisch aneinander reiht. Eine Trennung zwischen Künstler und Publikum ist obligatorisch. Inhaltlich befassen sich die Protagonisten mitunter mit politischen Aspekten. Ereignisse wie die Kuba-Krise, die Ermordungen John F. Kennedys und Martin Luther Kings sind genauso nachhaltig in ihrer Kunst zu finden wie der Kalte Krieg in Europa, die Teilung Deutschlands und die ansteigende Konsumgesellschaft.
Die gattungsüberschreitende Ausrichtung der Fluxus-Kunst bewirkt, dass die Kunstwerke äußerst vielfältig und divergierend sind.
Zum Teil handelt es sich um Relikte und Spuren von Aktionen, die ursprünglich nicht für den Museums- oder Ausstellungskontext geschaffen wurden. Hier im Museum werden sie repräsentiert durch zertrümmerte Musikinstrumente, Urkunden oder Papierflieger. Doch auch Löffel, Stempel, Pappskulpturen und Partituren werden ausgestellt. Sie wurden wiederum bewusst als Kunstwerke im herkömmlichen Sinn geschaffen. Ton- und Bildaufnahmen von historischen Aktionen vermitteln einen Einblick in vergangene, damals sehr kontrovers diskutierte Auftritte.
Um die Vielfalt der Fluxus-Kunst für den Besucher überschaubar zu machen, setzt sich die Ausstellung weitgehend aus thematischen Gruppen zusammen. Es gibt Bereiche mit den Schwerpunkten Musik/Instrumente, Alltagsgegenstände in den Werken oder Fluxus-Konzerte, um nur einige zu nennen. Die Gruppierungen sollen es dem Besucher erleichtern, sich in den unterschiedlichen künstlerischen Aussagen zu orientieren.
Dennoch ergibt sich für den Interessierten eine Vielzahl von Herausforderungen, denn bis heute richtet sich Fluxus auf das flüchtige Ereignis, die humorvolle Untersuchung von Denk- und Wahrnehmungsmustern und die versteckte Poesie alltäglicher Ereignisse und Gegenstände.












